Ramen Burger: Der Burger mit knusprigem Nudel-Bun vom Grill
Manchmal entsteht die beste Idee genau dann, wenn man zwei Küchenwelten miteinander verschmelzen lässt. Und genau das ist der Ramen Burger: Statt eines klassischen Brötchens bilden zwei knusprig gegrillte Nudel-Buns aus Mie-Nudeln die Basis für ein saftiges Teriyaki-Hähnchen mit frischem Gemüse und einer würzigen Wasabi-Mayo. Das Ergebnis ist ein Burger, der optisch sofort auffällt und geschmacklich die asiatische Küche mit dem klassischen Burgerfeeling vereint.

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Grillrezept ist, das garantiert für Gesprächsstoff sorgt, sollte sich diesen Ramen Burger nicht entgehen lassen. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie der Ramen Bun gelingt, wie ihr die perfekte Burgersauce anrührt und wie der Burger am Ende zusammengesetzt wird.
Warum ein Ramen Burger? Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Anstelle von Weizenmehl-Buns übernehmen gekochte und dann gegrillte Mie-Nudeln die Rolle des Brötchens. Durch ein Ei als Bindemittel und eine kurze Zeit im heißen Edelstahlring auf der Plancha entsteht eine knusprige, goldbraune Kruste, während das Innere schön saftig bleibt. Das Kurkuma sorgt nebenbei für die typische, appetitliche Gelbfärbung der Ramen Buns.
Zutaten für 2 Ramen Burger
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Für die Ramen Buns (4 Buns / 2 Burger) | |
| Mie-Nudeln | 200 g |
| Gemüsebrühe | 200 ml |
| Kurkuma | 1 TL |
| Ei | 1 Stück |
| Misopaste | 2 TL |
| Neutrales Öl (zum Einölen der Plancha) | nach Bedarf |
| Für das Teriyaki-Hähnchen | |
| Hähnchenbrustfilets | 2 Stück |
| Teriyakisauce | 4–5 EL |
| Für die Wasabi-Burgersauce | |
| Mayonnaise | 4 EL |
| Wasabipaste | 1–2 TL (nach Geschmack) |
| Salz | nach Geschmack |
| Pfeffer | nach Geschmack |
| Für das Topping | |
| Salatgurke | ½ Stück, in Scheiben |
| Sojabohnenkeimlinge | 1 Handvoll |
Zusätzlich benötigt: ein Edelstahl-Anhäng- bzw. Servierring (ca. 8–10 cm Durchmesser) sowie eine Gußplancha oder eine schwere Grillplatte.
Zubereitung
1. Hähnchen marinieren
Die Hähnchenbrustfilets rundherum mit der Teriyakisauce bestreichen und mindestens 1–2 Stunden, im Idealfall über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Je länger die Marinierzeit, desto intensiver der Geschmack.
2. Mie-Nudeln kochen
Die Mie-Nudeln in der Gemüsebrühe mit dem Kurkuma nach Packungsanweisung bissfest kochen. Anschließend abgießen und vollständig auskühlen lassen – dieser Schritt ist entscheidend, damit sich die Nudeln später mit dem Ei gleichmäßig binden lassen, statt zu verklumpen.
3. Ramen-Bun-Masse vorbereiten
Die abgekühlten Nudeln in eine Schüssel geben, das Ei sowie die Misopaste hinzufügen und alles gründlich vermengen, bis die Nudeln gleichmäßig mit der Masse überzogen sind.
4. Ramen Buns grillen
Die Gußplancha auf mittlerer Hitze vorheizen und dünn einölen. Den Edelstahlring auf die Platte setzen und mit der Nudelmasse befüllen, sodass ein kompakter, gleichmäßig dicker Ramen Bun entsteht. Von beiden Seiten so lange grillen, bis eine schöne goldbraune, knusprige Kruste entstanden ist und das Ei die Nudeln fest zu einem stabilen Bun verbunden hat. Diesen Vorgang wiederholen, bis vier Ramen Buns fertig sind.
5. Burgersauce anrühren
Mayonnaise mit Wasabipaste, Salz und Pfeffer glattrühren. Die Schärfe lässt sich hier ganz nach persönlichem Geschmack über die Menge der Wasabipaste steuern.
6. Hähnchen grillen
Die marinierten Hähnchenbrustfilets im Ganzen auf der Plancha oder dem Grill durchgaren, bis sie eine schöne Farbe und einen sicheren Garpunkt erreicht haben. Anschließend kurz ruhen lassen und in feine Tranchen schneiden.
7. Burger zusammensetzen
Einen Ramen Bun als Unterseite auf den Teller legen und mit der Wasabi-Burgersauce bestreichen. Darauf die Hähnchentranchen verteilen, gefolgt von den Gurkenscheiben und den Sojabohnenkeimlingen. Den zweiten Ramen Bun ebenfalls mit der Burgersauce bestreichen und als Deckel obenauf setzen.
Tipps für den perfekten Ramen Burger:
- Nudeln gut auskühlen lassen: Je kälter die Nudeln, desto besser lässt sich die Ei-Miso-Masse verarbeiten und desto stabiler wird später der Ramen Bun.
- Ring nicht zu voll füllen: Für einen gleichmäßig durchgegrillten Bun sollte die Nudelmasse nicht zu dick in den Ring gefüllt werden.
- Geduld beim Grillen: Erst wenn sich eine feste Kruste gebildet hat, lässt sich der Bun sauber wenden, ohne auseinanderzufallen.
- Schärfe individuell anpassen: Wer es milder mag, reduziert die Wasabipaste in der Sauce; Schärfe-Fans dürfen gerne großzügiger dosieren.

